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    Diplom Nebenthema 2007  
       
 

Passivhaus

 

Die Vernachlässigung der gestalterischen Möglichkeiten in der Realisierung von Passivhäusern ist ein Grund für die mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz des Passivhaus-Ansatzes in der sozialen Schicht derer, die über ausreichende finanzielle Mittel zum Hausbau verfügen. In der Vergangenheit stand der technische Aspekt der Passivhäuser im Vordergrund. In dieser Arbeit wird daher versucht, eine Brücke zu schlagen zwischen der benötigten Technik und neuen Gestaltungskonzepten.

Bei Letzterem liegt der Schwerpunkt auf der Nutzung von neuen Tageslichtkonzepten. Im Bereich der Anwendung von neuen Technologien werden unter anderem Aerogele als diffuse Lichtquelle – im wahrsten Sinne des Wortes – näher beleuchtet. Unter anderem wurde untersucht, inwiefern sich gegensätzliche Anforderungen bezüglich der Energiewirtschaft und den Nutzerbedürfnissen im Passivhaus durch den Einsatz neuer Technologien verbindend gestalten lässen. Zu diesem Zweck wurde das Passivhaus zuerst in seiner Grundfunktionsweise erläutert wurden. Im Anschluss wurden mögliche Schwachstellen bezüglich Akzeptanz, Wohnkomfort und Energie analysiert.

Der Fokus der Arbeit lag jedoch auf dem Thema Tageslichtgewinnung und dessen teilweise konträren Einflüssen auf das Passivhaus. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wurde untersucht, ob es Materialien oder Technologien gibt, die neue Gestaltungsfreiräume öffnen und die Gegensätze des Passivhauses partiell behoben werden können, um damit den Einsatz von Tageslicht neu zu definieren.

 

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